(unbezahlte Werbung da Markennennung)
Mein Vintage-Herz schlug richtig hoch, als wir den verregneten Samstag des langen Wochenendes zu einem Besuch in Merks Motor Museum in Nürnberg genutzt haben. Eine ehemalige Fabrikhalle beherbergt ein privates Oldtimermuseum (Autos und Motorräder) sowie zahlreiche Sammlungen (Telefone, Radios, Spielzeugautos…). Im gesamten Gebäude spürt man die Liebe zur Technik, den Flair vergangener Zeiten und Regionalstolz auf die Nürnberger Industriegeschichte. Das i-Tüpfelchen war aber die äußerst charmante Dame an der Kasse, ebenfalls eine Strickerin!
Irgendwie hatten die Autos früher mehr Charisma, oder geht das nur mir so? Selbstverständlich habe ich die Gelegenheit genutzt, vor dem Fahrschul-Käfer an meiner Granny-Square-Decke weiterzuhäkeln. Am Nierentischchen! Mit Wählscheiben-Telefon und Landkarte aus Papier! Und ich habe beschlossen, dass wir unbedingt noch ein paar Klopapier-Hüte brauchen (der Mercedes-Besitzer in der Familie war von diesem Teil seines letztjährigen Weihnachtsgeschenkes ja nicht allzu begeistert…)


Ansonsten lasse ich jetzt einfach ein paar Bilder sprechen – wobei mir die Auswahl hier ja echt schwer fällt!









Mein ganz persönliches Highlight war das „besonders schöne Auto“ – so nannte ich mit etwa drei Jahren rote VW-Käfer Cabriolets (ja, die fuhren damals noch als Alltagsautos auf Bayerns Straßen herum!) Da steckte sogar der Schlüssel… Was meine Kinder zur Überlegung brachte, ob ich es wohl schaffen würde, damit da auszuparken. Ich behaupte mal: das hätte ich locker geschafft, auch ohne Servo. Aber rausfahren wäre schwierig gewesen, die Gänge waren zu eng!



Oldtimer-Sammelvitrinen und Dekogegenstände ergaben ein stimmiges Gesamtbild (zu Hause hätte ich ja immer latent Angst, dass es überladen wirkt…) Selbst in der Toilette spürt man die Liebe zur Technik – diese Wasserhähne sind garantiert keine Massenware!






