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Ich schwelge noch immer in Erinnerungen an das diesjährige Pfingsttreffen der Scholz Brüderchen Interessengemeinschaft. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass diese wunderbaren Menschen dort genau im richtigen Moment Balsam für meine Seele waren. Wie immer gab es (heuer auf der Campinginsel Bamberg) wieder wunderbare Begegnungen, tiefgründige Gespräche, herzliche Lacher, wertvolle Tipps und natürlich traumhafte Oldies zu bestaunen. Außerdem konnten wir die Gelegenheit für einen Besuch beim Schwager nutzen. Letztes Jahr mussten wir meinen Lillebror einer Komplettrestauration unterziehen – im Rahmen und in den Innenwänden hatte sich seit Jahren Wasser angesammelt. So hat er noch immer wunderbar funktioniert, es war auch nichts feucht oder weich, dennoch war die Restauration notwendig. Von außen sehen Kenner nur, dass der Rahmen rot lackiert wurde in die Keder an den Kotflügeln jetzt rot sind. Innen haben wir ihn komplett neu gedämmt, an den unteren Wänden das Resopal durch Holz ersetzt (das blüht den oberen Wänden auch noch irgendwann, ich finde die Holz-Variante einfach hübscher!) und ausgeleierte Scharniere durch Klavierband (wie bei den Holzmodellen) ersetzt. Vom Innenraum möchte ich aus diesem Jahr keine Bilder zeigen – wir hatten noch ein Besuchskind dabei und so haben zwei vorpubertäre Mädchen den Wohnwagen praktisch durchgehend in ein Chaos aus Klamotten, Makeup und ähnlichem verwandelt. Aber es war eh zu heiß, um sich tagsüber im Wagen aufzuhalten. Die meiste Zeit saß ich strickend davor (Hühner, Hühner!) oder machte auf meinem SUP die Regnitz unsicher (ich folgte nur dem ärztlichen Rat, mehr Sport zu machen!)








Außerdem hat mein Lillebror jetzt endlich (aus technischen Gründen, hüst, war es erst nach dem Treffen möglich) eine längere Deichsel bekommen. So ging mein langgehegter Wunsch in Erfüllung, endlich meine selbstgebaute Kochkiste außen am Anhänger (für innen ist sie eh zu hoch) mitführen zu können. Ich bin immer wieder begeistert, was mein Mann da alles zaubern kann. (Allerdings habe ich noch ein paar Gimmicks auf der Wunschliste stehen!)

Meine Kochkiste besteht aus einer Zarges-Box mit einer kleineren Plastikkiste darin. Die Kiste dient als Teiler, Aufbewahrung und Auflagemöglichkeit für eine Holzfläche (klappbar und mit eingelassenem Schneidebrett), auf der wiederum der Campingkocher steht. Sie ist irgendwann im Lockdown entstanden, beim Bau habe ich mich von anderen Anbietern inspirieren lassen, ich habe also kein Patent darauf!
Darin führe ich in der Regel mit: Essgeschirr für zwei Personen (Teller, Schüsseln, Becher), Besteck in zweifacher Ausführung (eingerollt in selbstgenähte Besteckrollen/Platzsets), eine Minimalausstattung Kochgeschirr inklusive Perkolator für meinen Tee, löslicher Pulverkaffee, Feuerzeug, Küchenrolle, Kartenspiel, Gewürze, Zuckersticks, Lampe, ein scharfes Messer sowie ein einflammiger Gaskocher mit Kartusche. Nach Belieben kommen weitere Lebensmittel, ein Heizlüfter etc mit. Damit bin ich in den letzten Jahren ganz gut gefahren. Heuer mussten wir auf Ausstattung für vier Personen erweitern, was aber auch kein Problem war. Und ich habe beschlossen, zukünftig immer Geschirrhandtücher in der Kochkiste mitzuführen!



