DIY: Maschenmarkierer

Ich muss ein Geständnis ablegen: ich halte Maschenmarkierer grundsätzlich für überflüssig und benutze bislang Garnreste in Kontrastfarben aus meinem Garnsammelglas. Die Fäden haben für mich den großen Vorteil, dass ich sie mit „hochlaufen“ lassen kann. Auf den vielen Wollmärkten des vergangenen Jahres gab es jedoch zahlreiche hübsche Maschenmarkierer. Mein DIY-er Ehrgeiz war auf jeden Fall geweckt. Aus verschiedenen Anleitungen aus dem Internet stellte ich mir eine Quintessenz zusammen und bastelte gemeinsam mit meiner Tochter Maschenmarkierer.

Benötigtes Material und Werkzeuge

  • Basteldraht
  • Quetschperlen
  • Perlen und Anhänger nach Belieben
  • Schere
  • Zange für Quetschperlen

Anleitung

Etwa 10 cm vom Basteldraht abschneiden, mittig umlegen (aber nicht knicken), die erste Quetschperle über die beiden offenen Enden bis kurz vor das geschlossene Ende schieben und festdrücken (die maximal benutzte Nadelstärke sollte noch bequem durch die entstandene Schlaufe passen).

Jetzt wird es kreativ – es dürfen Perlen nach Belieben aufgefädelt werden.

Nach zwei bis drei cm kommt die nächste Quetschperle drauf. Hier empfehle ich, den Maschenmarkierer zum Festdrücken der Quetschperle „kopfüber“, also mit der Schlaufe nach unten, zu halten – so entstehen keine Lücken. Die über die Quetschperle hinausragenden Enden des Basteldrahtes können nun abgeschnitten werden und schon ist der erste Maschenmarkierer fertig.

Bei dieser kinderleichten Anleitung bin ich mir jedoch sicher, dass noch viele weitere folgen werden!

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